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GRUBENREVIER BLEIBERG-KREUTH

Dies ist eine Karte von Bleiberg wo alle Stollenmundlöcher eingezeichnet sind, sowie auch historische Gebäude. Es gab an die 1200 Stollen und Schächte mit einer ungefähren Gesamtlänge von ca. 1300Km. Von diesen 1200 Stollen wurden 52 Stollen an Privatpersonen zur Erhaltung übergeben. 3 Stollen werden kommerziell als Heilklimastollen bzw. Schaubergwerk genutzt. Ein anderer Teil wird als Wasserstollen genutzt. Auf Grund des neuen MINROG Gesetzes wurden voriges Jahr die restlichen privaten Stollen der Marktgemeinde Bad-Bleiberg übergeben.

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Diese Grubenkarte gibt einen Überblick über die Schächte im Bleiberger Bergbau. Wobei der Rudolf Blindschacht der mit dem 16. Lauf eine Teufe von 850m erreichte und somit nur mehr 87m über dem Meeresspiegel liegt, die größte Teufe hatte (der 16. Lauf ist auf dieser Karte leider nicht eingezeichnet). Bei einem Stollenvortrieb am Rudolf Blindschacht 12. Lauf, in einer Tiefe von 650m, gab es im Jahre 1951 einen großen Wassereinbruch mit ungefähr 3000L/min. Daraufhin ist der Rudolf Blinschacht bis auf den 8. Lauf abgesoffen. Erst mit einer dementsprechend starken Tauchpumpe aus Deutschland konnte das Grubengebäude wieder leergepumpt werden. Diese Katastrophe stellte sich in späterer Folge als Segen für die Gemeinde dar. Es war nämlich Thermalwasser, dieses versorgt heute zwei Kurhäuser und das Thermalbad. In die schematische Darstellung der Schächte wurden auch die wichtigsten Stollen und Verbindungsstrecken aufgenommen. Die bedeutendste Zäsur zwischen oberen Bauen und Tiefbau bildet der Kaiser-Franz-Josef-Stollen, der in weit blickender Voraussicht in 18-jähriger Bauzeit (1894 bis 1912) vom Drautal (Töplitsch) bis zum Antoni-Schacht geschlagen wurde. In der Zwischenzeit drang er bis in die westlichen Kreuther Revierteile vor und hat eine Länge von 12,8Km. Alle von oben zusitzenden Wässer, soweit sie nicht schon der Leopold Erbstollen aufnimmt, und der Großteil des Pumpwassers aus den Tiefbauen - ein geringer Teil wurde in Kreuth zeitweise auf den Leopold-Erbstollen gepumpt - fließen über diesen Stollen ins Drautal ab, wo die Wasserkraft, auch heute noch, im Werk Töplitsch in elektrischen Strom umgewandelt wird. Der Franz-Josef-Stollen ist aber auch ein Hauptförderhorizont gewesen. Das Erz wurde durch ihn untertage mittels Diesel- und Elektrolokomotiven zum Antoni-Schacht gebracht. Darüber hinaus diente er der Bewetterung (Frischluftzufuhr) des gesamten Grubengebäudes.

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Auf dieser Karte sind alle Abbaue zu sehen, die sich im Bleiberger Bergbau befanden. Oben ist der Aufriss und unten der Grundriss zu sehen. Wobei hier die großen Reviere erwähnt werden sollen, es sind dies: Franz-Josef, Stefanie, Friedrich, Rudolf, Kastl, Antoni, Ramser, Max und Fuggertal.

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