^ TOP BACK

FÖRDERUNG IN DER HORIZONTALEN

In Zeiten von Eisen und Schlegel bedurfte das Fördern keiner großen Anstrengung, bei einem Vortrieb von 1-2 cm pro Tage dürfte der Bergmann das Material wahrscheinlich in seinem Hut abgefördert haben. Später als das händische Bohren anfing brauchte man schon Hunte, es gab den sogenannten Ungarischen Hunt, der vorne kleinere Räder hatte als wie hinten, dies erleichterte auch das Auskippen des Materials. Es gab auch Hunte mit Spurnagelführung somit brauchte der Bergmann den Hunt nur mehr zu schieben das Lenken übernahm der Spurnagel. Dies war auch die Zeit der vielen Einzelgewerken in Bleiberg, fast jeder dieser Gewerken hatte sein eigenes Pochwerk, es gab auch eine beachtliche Zahl an Verhüttungsplätzen in Bleiberg. Wie halt die Strecken und Abbaue immer größer wurden so wurden auch die Hunte immer größer, es gab dann den sogenannten Tonner-Hunt genannt nach seinem Fassungsvermögen von einer Tonne. Diese wurden wiederum mit Trog und Kratze befüllt und per Hand zur Sturzstelle geschoben. Später kamen dann die Einseitenkipper mit einem Fassungsvermögen von 2,5 qm, diese hatten schon eine Länge von 3 m und eine Breite von 1 m. Für die Tonner und die Einseitenkipper brauchte man schon ein geeignetes Fördergerät, da bot sich, auf Grund der Elektrifizierung der Gruben, auch eine E Bahn an. Diese war auch die erste elektrische Grubenbahn in Europa (am Erbstollen Horizont vom Revier Friedrich zum Rudolf Schacht). Später wurden auch Dieselloks der Firmen Jenbacher und Ruhrthaler eingesetzt. Das Material musste einige Strecken und Sturzschächte überwinden um zu einem der beiden Hauptschächte zu gelangen (Antoni und Rudolf) dort wurde es anschließend aufbereitet. In der neueren Zeit wurden zum Befüllen der Hunte auch sogenannte Wurfschaufellader verwendet, diese wurden durch Druckluft angetrieben. Das Material wurde auch direkt mit dem Wurfschaufellader zur Sturzstrecke befördert. Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter in die Neuzeit, hier wurden dann schon moderne dieselgetriebene Fahrzeuge verwendet (Toro, Emco, GHH). Auch bei der Gleisförderung gab es moderne Loks bis hin zur vollautomatischen Förderung (ASEA).

Bilder zu diesem Thema bitte klicken

Video vom GHH-LF6 Lader

Download Video: HTML5 Video Player by VideoJS

Video von der Förderstrecke am 10 Lauf Antoni

Download Video: HTML5 Video Player by VideoJS

Besucherzähler

Besucher Heute 2 --- Gestern 50 --- Woche 2 --- Monat 556 --- Insgesamt 41167

Aktuell sind ein Gast und keine Mitglieder online


Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Sponsoren